• Ziele sind die Verbesserung von Mobilität und Selbstständigkeit bzw. die körperliche und kognitive Aktivierung, ebenso der Erhalt oder die Verbesserung der Alltagskompetenz, z.B. nach längerem stationärem Behandlungsverlauf.
  • Teilstationäre Behandlung kann anstelle einer stationären oder ambulanten Frührehabilitation durchgeführt werden.
  • Patientinnen und Patienten werden tagsüber in der Klinik behandelt (Mo-Fr, ca. 8:30 – 15:30 Uhr) und verbringen die übrige Zeit in der gewohnten häuslichen Umgebung, Taxitransport wird von der Klinik organisiert, keine Zuzahlungen nötig.
  • Vor Aufnahme ist eine Vorstellung zur Abstimmung der teilstationären Behandlung erwünscht.

In unserer Tagesklinik Geriatrie fördern wir die Selbstständigkeit und Alltagskompetenz unserer Patientinnen und Patienten, ohne dass sie hierfür eine längere Zeit im Krankenhaus bleiben müssen.

Unsere Patientinnen und Patienten werden morgens ca. 8:30 Uhr von zu Hause zur Behandlung abgeholt und nachmittags gegen 15:30 Uhr wieder zurückgefahren. Den späten Nachmittag, die Nächte und die Wochenenden verbringen sie somit in ihrer gewohnten häuslichen Umgebung. So lassen sich die umfangreichen Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten unserer speziell eingerichteten Krankenhäuser nutzen, während die therapiefreie Zeit zu Hause verbracht werden kann.

Mit der Behandlung in einer unserer Tageskliniken können wir eine stationäre Krankenhausbehandlung vermeiden bzw. abkürzen oder aber einspringen, wenn eine ambulante Behandlung nicht ausreichend ist. Für Letzteres benötigen wir eine Einweisung durch Ihren Haus- bzw. Facharzt.

In der Regel führen wir vor einer Aufnahme zunächst ein persönliches Vorgespräch, in dem wir sämtliche Belange und Fragestellungen genau besprechen. Auch wenn Sie unsicher sind, ob eine Behandlung in der Tagesklinik für Sie infrage kommt, rufen Sie uns an.

Ernährungsmanagement und Dysphagie

Viele Erkrankungen im höheren Lebensalter gehen mit Schluckstörungen, also des „sich Verschluckens“ einher (medizinischer Fachbegriff = Dysphagie). So können z.B. Schlaganfälle, Parkinson oder Demenzerkrankung zu ausgeprägten Schluckstörungen führen.

Diese Schluckstörungen können für die Betroffenen zum Teil erhebliche Folgen haben, die oft folgenschwer unterschätzt werden. So können z.B. wiederkehrende Atemwegsinfekte bis hin zur lebensbedrohlichen Lungenentzündung (Aspirationspneumonie) oder sehr häufig Mangelernährung mit ungewollter Gewichtsabnahme und allgemeiner Kraftlosigkeit im Rahmen einer Schluckstörung auftreten. Auch können sich andere Erkrankungen verstärken und vermehrt mit Komplikationen verlaufen. Daher ist eine genaue Untersuchung und Befunderhebung für die Prognose der Erkrankung von entscheidender Bedeutung.

In unseren Kliniken führen Ärztinnen und Ärzte, Logopädinnen und Logopäden (Schlucktherapeuten) zusammen mit dem geriatrischen Team eine umfassende Schluckdiagnostik und -therapie durch. Es beinhaltet die klinische Überprüfung von Dysphagiesymptomen und eine spezielle Schluckdiagnostik. Im Rahmen der sogenannten FEES-Untersuchung (funktionelle endoskopische Evaluation des Schluckaktes) kann der Schluckakt für die Patientin oder den Patienten sehr wenig belastend hervorragend beurteilt werden.

Schlucktherapeutisch können verschiedene Kostformen und Essregeln erprobt werden oder spezielle Schluckübungen trainiert werden.