YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Gesehen oder gehört? Bei uns gab es einen lauten Knall! ABER: Kein Grund zur Besorgnis!

In unserer Klinik für Radiologie in Steele wurde vergangenen Donnerstag, am 15. Oktober 2020, ein MRT-Gerät abgeschaltet. Und in diesem Rahmen gab es einen “Quench”. Für dieses Ereignis kamen Dr. Frank Mau, Geschäftsführer der Kliniken Essen Mitte, sowie Professor Jens-Albrecht Koch, Direktor der Klinik für Radiologie und Dr. Birgit Rauchfuss-Hartych, Sektionsleitung Organsiation der Klinik für Radiologie – natürlich unter Einhaltung der Corona-Abstands- und Hygienemaßnahmen – zusammen, um gemeinsam den nächsten Schritt in Richtung Modernisierung einzuleiten. Auch bei der Presse war dieses Ereignis von großem Interesse. Für eine direkte Berichterstattung waren Radio Essen, RTL West und der WDR vor Ort.

Nach einer Sicherheitsunterweisung durch die Herstellerfirma des MRTs, drückte Professor Jens Albrecht Koch den Not-Aus-Schalter. Seit 30 Jahren ist er Radiologe – und doch diesen Knopf hat er bislang nie drücken müssen. Auch habe er einen Quench zum ersten Mal hautnah erlebt. Was dabei genau passiert, lässt sich vereinfacht so erklären:

In einem Kernspintomographen wird ein supraleitender Elektromagnet von rund 1000 Litern flüssigem Helium gekühlt. Um den Tomographen abzuschalten, sprengt man eine kleine Scheibe aus Sicherheitsglas – durch dieses Loch strömt das Helium durch ein Rohr nach draußen. Die Folgen konnte jeder erleben, der am Donnerstag in der Nähe war: Ein lauter Knall und eine große Wolke. Der Nebel sah beeindruckend aus – aber Helium ist völlig ungefährlich.

Ohne die Kühlwirkung des Heliums verliert der Magnet seine supraleitfähigkeit und durch den Widerstand fällt das Magnetfeld des MRTs binnen Sekunden ab.

Feuerwehr und Anwohner wurden natürlich vorab informiert, um Besorgnis und Unsicherheit entgegenzuwirken.

Aufgrund von Größe und Gewicht müssen für den Abtransport einige Vorkehrungen getroffen werden. Nur durch ein Loch in der Wand ist es möglich, das Gerät mit Hilfe eines Krans auszutauschen. Die Anschaffung eines neuen Kernspintomographen bietet in Zukunft einige Vorteile, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen: Eine höhere Auflösung der MRT-Schnittbilder ermöglicht unseren Ärzte-Teams eine noch genauere medizinische Diagnostik. Zwei weitere Aspekte, über die sich unsere Patienten freuen dürfen:  Die Untersuchung in der Röhre wird leiser und kürzer. Laut jetzigem Stand gehen wir davon aus, dass der erste Patient Mitte/Ende November im neuen MRT liegen wird.

Und so spektakulär dieses Ereignis auch gewesen sein mag:
Es war erst der Anfang! Direkt nach dem Quench begannen Arbeiter, die Wand neben dem MRT abzutragen – denn die Geräte sind so groß und schwer, dass sie nicht durch die Klinik transportiert werden können. Dazu wird in der kommenden Woche ein Kran eingesetzt.

Im Video erklären Prof. Koch und sein Team, wie es weiter geht und was dieser Austausch den PatientInnen an den KEM bringen wird!

Bei Fragen können Sie uns jederzeit anrufen: 0201 174 56789 – Wir sind für Sie da!

Neu an den KEM: Das VMZ

Jetzt neu in Essen: KEMs Viszeralmedizinisches Zentrum (VMZ) Denn: Auch wenn seit einigen Monaten Corona die ganze Welt in Atem hält: schwerwiegende Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, der Speiseröhre und Leber und auch Krebs kennen keinen Lockdown. Wenn Ihre Organe schwer erkranken, brauchen Sie sofort exzellente Hilfe! Hochspezialisierte Ärzte-Teams arbeiten im neuen Viszeralmedizinischen Zentrum (VMZ) eng für […]

Mehr erfahren

WAS UNS AUSZEICHNET

Mehr als 51.000 Untersuchungen und 1.000 Interventionen pro Jahr, Tendenz steigend

Zeitnahe Durchführung von diagnostischen und interventionellen Leistungen

Optimierte Untersuchungsabläufe und hohe Befundqualität durch enge Zusammenarbeit mit den zuweisenden Fachkliniken

Breites Spektrum an diagnostischen und interventionellen Leistungen auf höchstem Niveau

Ausrichtung auf den onkologischen Schwerpunkt der KEM