Mentorinnen

    Wir sind für Sie da

    Ehemals an Brustkrebs erkrankte Frauen, mit einer umfassenden Qualifizierung von 80 Unterrichtseinheiten, stehen neuen Brustkrebspatientinnen als erfahrene Mentorinnen zu Seite.

    Ziel unseres Mentorinnen-Projektes ist es Menschen, die in unserem Brustkrebszentrum behandelt werden auf ihrem Heilungsweg schnell und niederschwellig zu unterstützen. Es stehen zwanzig ausgebildete Mentorinnen zur Verfügung, die Sie, wenn Sie es wünschen, ab Beginn Ihrer Diagnose begleiten und unterstützen.

    Unsere Mentorinnen

    Lächelnde Person mit Brille und Blumen-Haarband, trägt ein weißes Oberteil mit Anstecker auf hellem Hintergrund.
    Mein Moment der Diagnose war, als hätten sich alle Sinne auf einmal abgestellt, in meinen Ohren vernahm ich nur ein lautes Rauschen, der Boden unter meinen Füßen brach weg, kein Halt mehr. Mein Körper lief auf Autopilot. Ich denke du weißt, wovon ich schreibe. Trotz allem: In meinem Kopf kam ich schnell zu dem Schluss: Ich gehe diesen Weg nicht alleine, nicht still, nicht leise!
    Sandra
    Mentorin
    Eine Frau mit kurzem dunklem Haar lächelt, trägt eine hellgrüne Bluse mit einer rosa Schleife am Revers.
    „Ich muss Ihnen leider sagen, dass Sie Brustkrebs haben.“ April 2023, ich war 50 Jahre alt. Bäms! In diesem Moment steht mein Leben Kopf. Meine Gedanken rasen und gleichzeitig fühlt es sich an, als habe die Welt aufgehört sich zu drehen. Ich bin im freien Fall. Ich weiß, wie du dich im Moment fühlst. Wenn dein Leben Kopf steht, bin ich gern an deiner Seite, begleite dich ein Stück des Weges und schenke dir etwasvon meiner Zeit. Versprochen.
    Heidrun
    Mentorin
    Frau mit runder Brille und hochgestecktem Haar vor hellem Hintergrund, trägt schwarzes Oberteil und Ohrringe.
    Als ich die Diagnose erhielt, war da zuerst dieses dumpfe, taube Gefühl, als hätte jemand den Ton abgedreht und die Welt angehalten. Dann begann genau dort etwas Neues. Ich machte die tiefe Erfahrung, dass ich im Grunde nichts kontrollieren kann und mich dem Unbekannten anvertrauen darf. Keiner unserer Wege gleicht dem anderen. Er wird leichter, wenn man ihn nicht alleine gehen muss.
    Simone
    Mentorin
    Lächelnde Person mit lockigem Haar und Brille, trägt ein blaues Shirt mit olivgrüner Jacke vor grauem Hintergrund.
    Im Moment der Diagnose bestätigte sich meine leise Vorahnung. Meine ersten Gedanken die ich aussprach, waren: „War klar, musste ja so kommen!“ und „Oh nöö, ausgerechnet Scheiß-Chemo!“. Jedoch die größte Sorge war, wie sag ich es meiner Familie? Auf meine Frage, ob wir das wieder hinkriegen, antwortete mir meine Ärztin mit dem wichtigsten Satz an diesem Tag „Ja, gemeinsam schaffen wir das!“ Das möchte ich auch dir sagen – Ich kann für dich da sein
    Nora
    Mentorin
    Porträt einer lächelnden Frau mit hellem Haar in einem grauen Pullover vor neutralem Hintergrund.
    Die letzte Stufe der Heilung ist das, was dir passiert ist, dafür zu nutzen, anderen zu helfen. Die Wunden tragen eine Botschaft. Sie erinnern mich daran, dass ich durch die Dunkelheit gegangen bin – und dass mein Licht heute umso heller strahlen kann. Diese Quelle von Stärke und Mitgefühl möchte ich an andere weitergeben. Ich kann für dich da sein. Ich freue mich, dich kennenzulernen, auf deine Geschichte, auf den Austausch mit dir!
    Karla
    Mentorin
    Porträt einer lächelnden Frau mit blonden Haaren und Brille, in rotem Oberteil vor neutralem Hintergrund.
    Krebs verändert vieles – aber nicht, wer du im Herzen bist. Ich erinnere mich noch gut an die Sorgen und Fragen, die mich begleitet haben. Irgendwann habe ich gemerkt: Ich kämpfe nicht nur gegen etwas, sondern für mich – für mein Leben und meine Freude. Zwischen Angst und Hoffnung liegt oft nur ein Lächeln – oder ein Stück Kuchen. Gönn dir beides! Es wird besser, Schritt für Schritt – ich kann für dich da sein.
    Katja
    Mentorin
    Porträt einer Frau mit blonden Haaren und Brille in schwarzem Blazer, lächelnd vor neutralem Hintergrund.
    Als Mentorin begleite ich neu erkrankte Patientinnen durch Diagnose, Therapie und Genesung. Mit meinen Erfahrungen möchte ich Mut machen und Unterstützung bieten. Gemeinsam können wir die Herausforderungen der Erkrankung meistern
    Stephanie
    Mentorin
    Eine Frau mit Brille in grünem Blazer und weißem Oberteil vor neutralem Hintergrund.
    Die Diagnose Brustkrebs kann das Leben plötzlich zum Stillstand bringen, doch in dieser Herausforderung liegt auch die Chance, alte Muster zu überdenken und neue Wege zu beschreiten. Vielleicht bietet diese Zeit auch dir die Gelegenheit, ungesunde oder schlechte Gewohnheiten abzulegen. Ich wünsche dir von Herzen Kraft und Mut, diese Chance zu nutzen und einen neuen, positiven Lebensweg zu finden.
    Katrin
    Mentorin
    Frau mit dunklem Haar in roter Bluse steht lächelnd mit verschränkten Armen vor weißer Wand.
    "Man fährt immer dorthin, wo man hinschaut“, sagte mir vor Jahren mein Motorradfahrlehrer. Nach der Brustkrebsdiagnose wurde genau das mein inneres Navi. Klar nehme ich die Baustellen, Schlaglöcher und Gräben am Rand wahr, aber ich schaue möglichst immer nach vorne. Dahin, wo mein Leben weitergeht: mit spannenden Kurven, tollen Begegnungen und hoffentlich noch vielen schönen Zwischenstopps
    Silke
    Mentorin

    Orientierung im Krankenhaus

    Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, denn wir:

    • hören Ihnen aufmerksam zu
    • teilen mit Ihnen unsere Erfahrungen
    • helfen Ihnen, sich im Krankenhaus sicher und schnell zu orientieren
    • haben Tipps für Sie und zeigen Ihnen vorhandene Netzwerke, die Sie sofort nutzen können
    • begleiten Sie ruhig und freundlich auf diesem Weg

    Kontakt

    Sie haben Fragen zum Programm? Sprechen Sie uns gerne an.

    Susanne du Bois & Marion Bonin-Brauk
    mentorinnen@kem-med.com 

     

    KEM | Evang. Kliniken Essen-Mitte gGmbH | Henricistr. 92 | 45136 Essen | Zentrale: +49 201 174-0