Welche Erkrankungen behandelt die Klinik für Hämatologie & Stammzelltransplantation?
Die Klinik behandelt gut- und bösartige Erkrankungen des Blutes, des Knochenmarks, des Lymphsystems, darunter Leukämien, Lymphome, Multiples Myelom, Myelodysplastische Syndrome sowie nicht-bösartige Blutkrankheiten und Gerinnungsstörungen.
Wann ist eine Stammzelltransplantation notwendig?
Eine Stammzelltransplantation wird bei bestimmten Leukämien, Lymphomen oder beim Multiplen Myelom eingesetzt.
Was ist der Unterschied zwischen autologer und allogener Transplantation?
Bei der autologen Transplantation stammen die Stammzellen vom Patienten selbst. Bei der allogenen Transplantation stammen sie von einem Spender. In unserer Klinik werden ausschließlich autologe Transplantationen durchgeführt.
Wie lange dauert eine Stammzelltransplantation?
Die stationäre Phase dauert in der Regel mehrere Wochen, abhängig von Therapieform und individuellem Verlauf.
Was passiert vor einer Stammzelltransplantation?
Vor der Transplantation erfolgt eine umfassende Diagnostik inklusive Blut- und Knochenmarkuntersuchungen, Organcheck, Infektionsscreening und Besprechung der Therapieoptionen im interdisziplinären Team.
Wie läuft die Behandlung während einer Stammzelltransplantation ab?
Die Behandlung umfasst in der Regel eine hochdosierte Chemotherapie, gefolgt von der Gabe der Stammzellen. Während des stationären Aufenthalts werden Patientinnen und Patienten eng überwacht, um Infektionen, Blutungen oder andere Komplikationen frühzeitig zu erkennen.
Welche Risiken gibt es bei einer Stammzelltransplantation?
Risiken sind abhängig von Transplantationsart und Krankheitszustand. Mögliche Komplikationen können Infektionen, Abstoßungsreaktionen (bei allogener Transplantation, die bei uns im Hause allerdings nicht durchgeführt werden), Organbelastungen oder vorübergehende Blutbildveränderungen sein.
Wie lange dauert der Krankenhausaufenthalt nach einer Stammzelltransplantation?
Die stationäre Phase dauert meist mehrere Wochen, bis die Blutzellwerte stabil sind und das Immunsystem ausreichend regeneriert ist. Ambulante Nachsorge erfolgt anschließend regelmäßig.
Welche Nachsorge ist nach einer Transplantation notwendig?
Patientinnen und Patienten werden engmaschig kontrolliert, inklusive Blut- und Knochenmarkuntersuchungen. Zudem erfolgt eine Begleitung durch das multiprofessionelle Team: Ärztinnen und Ärzte, Pflegende, Psychoonkologie und Sozialdienste.
Kann ich eine Zweitmeinung einholen?
Ja, die Klinik bietet jederzeit eine qualifizierte Zweitmeinung an.
Welche Unterstützungsangebote gibt es für Patientinnen und Patienten?
Die Klinik bietet psychoonkologische Betreuung, Ernährungsberatung, Physiotherapie, Sozialberatung sowie palliative Begleitung, um die Lebensqualität zu verbessern.
Gibt es Möglichkeiten, an klinischen Studien teilzunehmen?
Ja. Die Klinik nimmt regelmäßig an nationalen und internationalen Studien teil. Patientinnen und Patienten können unter kontrollierten Bedingungen Zugang zu innovativen Therapien erhalten.
Wer betreut Patientinnen und Patienten nach Entlassung?
Die Nachsorge erfolgt in enger Zusammenarbeit mit niedergelassenen Hämatologinnen und Hämatologen, Hausärztinnen und Hausärzten und dem multiprofessionellen Klinikteam, um eine kontinuierliche medizinische Versorgung sicherzustellen.
Kann ich die Klinik vorab besichtigen oder Fragen telefonisch klären?
Ja. Termine können telefonisch oder per E-Mail vereinbart werden.
Wie komme ich in die Klinik für Hämatologie & Stammzelltransplantation?
Die Klinik ist gut erreichbar mit dem Auto und öffentlichen Verkehrsmitteln. Bei der Anreise mit dem PKW über die A52 nehmen Sie die Abfahrt Essen-Kettwig / Essen-Werden und gelangen in wenigen Minuten über Landstraßen direkt nach Werden, folgen Sie der Beschilderung. Über die A40 nutzen Sie die Abfahrt Essen-Zentrum oder Essen-Holsterhausen, dann geht es über die B224, bzw. B227 weiter Richtung Essen-Werden. Die Klinik ist gut ausgeschildert. Von Süden oder Norden über die A3 kommend, wechseln Sie über die Abfahrt Kreuz Breitscheid auf A52 Richtung Essen (siehe oben).
Kostenpflichtige Parkplätze sind direkt am Krankenhaus vorhanden. Über weitere, öffentliche Parkzonen (z.B. Marktplatz Werden, Platz Werdener Feintuchwerke) ist das Krankenhaus in wenigen Minuten fußläufig zu erreichen.
Reisen Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln an, können Sie aus Richtung Düsseldorf oder Essen die S-Bahn S6 nutzen, Ausstieg: Bahnhof Essen-Werden, danach laufen Sie ca. fünf bis zehn Minuten zum gut ausgeschilderten Krankenhaus oder nutzen zur Weiterfahrt die Buslinien Richtung Velbert / Heiligenhaus, Haltestelle Werdener Markt. Von dort aus sind Sie in drei Minuten zu Fuß am Krankenhaus.
Was muss ich zu meinem Termin mitbringen?
Für die Vorstellung benötigen Sie in der Regel eine Überweisung von Ihrer Hausärztin bzw. Ihrem Hausarzt oder Ihrer Fachärztin bzw. Ihrem Facharzt. Termine können telefonisch unter 0201 174-27001 oder per E-Mail an haematologie@kem-med.com vereinbart werden.
Bitte bringen Sie mit:
- Überweisung oder Einweisung
- Relevante Vorbefunde und Arztberichte
- Vorhandene Bildgebung (z. B. CT, MRT, Röntgen auf CD)
- Medikamentenliste und Allergieinformationen
- Persönliche Dinge für den Klinikaufenthalt (z. B. Kleidung, Hygieneartikel)
- Eventuell vorhandene Versicherungskarten und Ausweise
Muss ich für die Behandlung etwas bezahlen?
Patientinnen und Patienten mit gesetzlicher oder privater Krankenversicherung benötigen keine Eigenleistung für medizinisch notwendige Behandlungen. Für Zusatzleistungen (z. B. Einzelzimmer) können Kosten entstehen.