Nach dem Motto „Spezialisierung schafft Fortschritt“ haben die KEM auch im Bereich der Diagnostik eine auf die Brust fokussierte und spezialisierte Abteilung etabliert. Dadurch stehen Frauen und auch Männern neben den modernsten Untersuchungsmethoden, wie z.B. Tomosynthese, 3-Tesla-MRT und 3-D-automatisiertem Ultraschall, auch Untersucher mit langjähriger Expertise in der Brustdiagnostik zur Verfügung.

 

Angebote

  • Ausgewiesene Spezialisten für jede Form von Brustoperationen, Diagnostik und Systemtherapie
  • Ganzheitliches Vorgehen: Spezialisten betreuen, Naturheilkunde begleitet
  • Weltweit anerkanntes Studienzentrum
  • Technische Ausstattung auf höchstem Niveau
  • National zertifiziertes Brustkrebszentrum
  • Fachübergreifende Zusammenarbeit mit anderen Fachdisziplinen
  • Nationale Fachzertifizierung DKG
  • Zertifizierung des Landes NRW: operativer Standort des Brustzentrum II in Essen

Leistungen die uns auszeichnen:

Wir sind als hochmodernes Brustkrebszentrum daran interessiert, Ihnen die neueste und bestmögliche Behandlung zukommen zu lassen. Unterschiedliche Institutionen überprüfen unsere Behandlungsqualität. Hierzu zählt die nationale Zertifizierung durch die Fachgesellschaft der Deutschen Krebsgesellschaft / Deutsche Gesellschaft für Senologie (DKG/DGS). Speziell für das Land NRW werden Kliniken als operative Zentren benannt, wenn Sie mindestens 100 primäre Brustkrebserkrankungen im Jahr operieren. Nachfolgend können sich diese Zentren von der Landesärztekammer zertifizieren lassen. 2016 wurden für Essen noch zwei Zentren vom Land als operative Standorte benannt.

Somit erfüllen wir lokale, nationale und internationale Zertifizierungsauflagen und werden regelmäßig dahingehend überprüft. Sie können sich also darauf verlassen, dass alle Behandlungskonzepte nationalen und internationalen Guidelines entsprechen.

Seit Gründung der Klinik für Senologie verzeichnen wir eine kontinuierliche Zunahme an Patientinnen und Patienten. Wurden im Gründungsjahr insgesamt 667 Eingriffe durchgeführt, erfolgten in 2017 insgesamt 2100 spezialisierte Brustoperationen. Das Team des Brustkrebszentrums umfasst insgesamt 16 Ärzte, die sich seit Jahren ausschließlich um Brusterkrankungen kümmern. Die gemeldeten Brust-Operateure unseres Zentrums verfügen über eine ausgesprochen hohe Expertise, sodass jeder weitere Operateur ein OP-Curriculum durchlaufen haben muss.

Unsere Ärzte sind Mitglieder in:

  • ASCO (American Society of Clinical Oncology)
  • AGO (Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie)
  • DKG (Deutsche Krebsgesellschaft e.V.)
  • DGGG (Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V.)
  • DGSDGS (Deutsche Gesellschaft für Senologie)
  • NOGGO (NordOstdeutsche Gesellschaft für Gynäkologische Onkologie)
  • DEGUM (Deutsche Gesellschaft für Ultraschall i.d. Medizin)
  • GBG (German Breast Group)
  • AWOgyn (Arbeitsgemeinschaft für ästhetische, plastische und wiederherstellende Operationsverfahren in der Gynäkologie e.V. in der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)

Lesen Sie hier mehr über das ZAT.

Kopfhautkühlsystem zum Haarerhalt während der Chemotherapie
Im Rahmen einer chemotherapeutischen Behandlung bieten wir unseren Patientinnen die Nutzung eines Kopfhautkühlsystems an, um dem Haarausfall während einer Chemotherapie vorzubeugen. Die Benutzung dieses Systems ist für unsere Patienten kostenfrei. Es handelt sich um eine wirksame Maßnahme, die in bis zu 40% der Fälle zum vollständigen Haarerhalt führt.

Kontaktdaten ZAT:
Sekretariat:
Tel.: +49 201 174-34201
Fax: +49 201 174-34200
E-Mail: zat@kem-med.com

Ärztliche Ansprechpartner:
Klinikdirektor, Prof. A. du Bois
Oberarzt: Dr. med. F. Heitz

Auch wenn Brustkrebs, der Metastasen (Tumorabsiedlungen) in Knochen, Leber, Lunge oder anderen Organen gebildet hat, zumeist chronisch ist, kann durch eine optimale Therapie das Leben verlängert und die Lebensqualität verbessert werden. Dazu gehört eine gezielte, auf die einzelne Patientin zugeschnittene Antitumortherapie. Beides wird an unserem Zentrum durch neue Konzepte in hohem Maße verwirklicht. Auch für Patientinnen und Patienten, die eine weite Anreise haben, werden spezialisierte Konzepte erarbeitet, die Therapien und Diagnostik heimatnah und vor Ort verbinden.

  • Tumorgerichtete Therapien
    Wir wissen, dass unser Erbgut hinsichtlich der Entstehung von Krebs von großer Bedeutung ist. Neu ist die Erkenntnis, dass sich daraus auch ganz individuelle und zielgerichtete Therapiemöglichkeiten ergeben können. Untersucht man das Erbmaterial von Tumoren, so stellt man fest, dass es zahlreiche Veränderungen aufweist (sog. Mutationen), die sich mit der Zeit und durch die Behandlung auch verändern können. Diese Mutationen sind potenzielle Ziele tumorgerichteter Therapien.Die „PRAEGNANT“- Studie zielt genau auf diese Thematik ab. Hier wird Ihr Erbmaterial, die DNA, entschlüsselt, ausgewertet und in einer Datenbank gespeichert. Gleichzeitig wird die Tumor-DNA auf Mutationen hin untersucht. So lässt sich feststellen ob ein neu entwickeltes, zielgerichtetes Medikament für Sie in Frage kommt. In einer weiteren Studie, der „CirculER“- Studie, werden verschiedene Biomarker im Blut hinsichtlich ihrer Veränderungen unter antihormonellen Therapien untersucht. Eventuell ist es dadurch zukünftig besser vorhersagbar, welche antihormonelle Behandlungsstrategie für eine Patientin am wirksamsten ist und wann eine Therapie umgestellt werden sollte, bevor sich bildgebend ein Tumorwachstum zeigt. (Hier gibt es mehr Informationen zu unseren Studien.)
  • Interdisziplinarität
    Zur bestmöglichen Diagnostik und Therapie ist besonders im Fall von Metastasen eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit spezialisierten Onkologen, Radiologen, Nuklearmedizinern, Pathologen und Strahlentherapeuten erforderlich. In gemeinsamen Tumorkonferenzen besprechen wir jede einzelne Patientin und empfehlen die nach neuestem Wissensstand bestmögliche Behandlung.
  • Diagnostik und interventionelle Radiologie
    In unserem Zentrum verfügen wir über alle modernen diagnostischen Verfahren inkl. 3-Tesla- MRT und PET- CT. Bei neu aufgetretenen Metastasen ist es meist sinnvoll, die aktuelle Tumorbiologie durch eine Gewebeprobe zu bestimmen. Denn diese kann sich im Laufe der Erkrankung ändern. In Kooperation mit der Radiologie bieten wir z.B. CT-gesteuerte Knochen- oder Leberbiopsien an. In der Lungenklinik gewinnen wir Gewebeproben aus Lungenmetasten per Lungenspiegelung. Falls erforderlich, haben wir auch kooperierende Thoraxchirurgen, die minimal-invasiv Keilexzisionen an der Lunge vornehmen.
  • Spezielle lokale Therapien
    In Zusammenarbeit mit der Abteilung für Radiologie und der Klinik für Hämato-Onkologie bieten wir u.a. die lokale Therapie von Lebermetastasen an. Durch die Beinarterie in Höhe der Leiste bringen wir über Gefäßkatheter Chemotherapeutika (TACE), strahlende Partikel (SIRT) oder verschließende (embolisierende) Partikel in die Leber ein, wodurch Metastasen vor Ort absterben.Die Elektrochemotherapie (kurz ECT) ist ein bislang nur in wenigen Zentren etabliertes, schonendes Verfahren, um Tumorabsiedlungen in der Haut zu behandeln. Hierbei wird in kurzer Narkose ein Chemotherapeutikum (Bleomycin) mittels elektrischer Impulse gezielt in die Tumorzellen gelenkt. Die Behandlung ist sehr gut verträglich, sie schont gesunde Zellen und erfordert eine nur sehr geringe Dosis des Chemotherapeutikums.In Zusammenarbeit mit der Abteilung für Strahlentherapie bieten wir die lokale Bestrahlung von Knochen- oder Weichteilmetastasen an. Mit den Linearbeschleunigern der neuesten Generation können computergesteuert auch kleine Zielvolumina präzise bestrahlt werden, sodass umliegendes gesundes Gewebe geschont wird. Durch die Strahlentherapie werden Metastasen vernichtet oder verkleinert, der Knochen wird stabilisiert und dadurch mögliche Schmerzen gelindert.
  • Studien
    Bei fortgeschrittenem Brustkrebs trägt die Behandlung innerhalb von Studien immer häufiger auch zu einer Verlängerung des Überlebens bei. Dies liegt zum einen daran, dass in Studien moderne, sehr wirksame Medikamente verabreicht werden. Zum anderen sehen die Studienprotokolle engmaschige Überwachungen des Therapieerfolges vor, sodass erforderliche Therapieänderungen schnell erkannt und umgesetzt werden. Studien

Im Rahmen der Integrativen Onkologie findet begleitend zu der hoch spezialisierten schulmedizinischen Therapie eine wissenschaftlich basierte naturheilkundliche Beratung und Behandlung statt.

 

Ziele

  • Linderung von Nebenwirkungen der konventionellen Therapien
  • Behandlung aktueller Beschwerden
  • Unterstützung bei der Krankheitsbewältigung
  • Verbesserung der Lebensqualität durch einen gesundheitsfördernden Lebensstil.

Weitere Informationen finden Sie hier

Die Psychoonkologie befasst sich mit der Begleitung, Beratung und Behandlung von Tumorpatientinnen und -patienten und deren Angehörigen in den verschiedenen Krankheitsphasen und im gesamten Behandlungsverlauf: In der Prävention, der Akutversorgung, der Nachsorge und der Rehabilitation. Der psychoonkologische Betreuungsansatz ist inhaltlich auf Entlastung, gezielte Unterstützung und Verbesserung der Lebensqualität der einzelnen Patientin / des einzelnen Patienten und der Angehörigen ausgerichtet. Im Rahmen der Integrativen Onkologie besteht eine enge Verflechtung der psychoonkologischen Therapie mit der ressourcenorientierten Mind-Body Medizin, die unsere Patientinnen und Patienten mit Lebensstil orientierten Therapieverfahren in den verschiedenen Behandlungsphasen ebenfalls unterstützt.

Weitere Informationen finden Sie hier

Die frühe Integration von Patientinnen mit fortgeschrittenem Brustkrebs in eine palliativmedizinische Behandlung ist ein in Deutschland einzigartiges Konzept, das wir gemeinsam mit der Klinik für Palliativmedizin im Hause entwickelt haben. Ziel ist eine umfassende multiprofessionelle stationäre und ambulante Behandlung und Versorgung von Begleitsymptomen der Krebserkrankung. Im Rahmen einer eigenen interdisziplinären palliativmedizinischen Fallbesprechung werden die körperlichen und seelischen Beschwerden sowie soziale Belastungsfaktoren unserer Patientinnen analysiert und entsprechende Behandlungsstrategien erarbeitet.

Zu den teilnehmenden Kernprofessionen gehören Schwestern mit Spezialisierung auf Brustkrebs (Breast-Care-Nurse), auf metastasierten Krebs spezialisierte Ärzte des Brustzentrums, Palliativmediziner und Schmerztherapeuten, Ärzte für Naturheilkunde und Psychoonkologen. Bei der Umsetzung der Therapien sind noch eine Vielzahl von Fachbereichen wie der Sozialdienst, das Sanitätshaus, im stationären Bereich die Physiotherapie, ambulante Pflegedienste, ambulante Palliativdienste, ehrenamtliche Organisationen u.v.m. beteiligt, mit denen wir eng vernetzt sind. So wird eine einzigartige umfassende Versorgungstruktur aus einer Hand erreicht. Unsere Patientinnen ersparen sich dadurch die sonst üblichen Gänge zu zahlreichen unterschiedlichen Ärzten und Einrichtungen, Doppeluntersuchungen und unnötige Krankenhausaufenthalte. Sie gewinnen wichtige Lebensqualität und Lebenszeit.

In Deutschland werden jährlich 500 bis 600 Brustkrebs-Neuerkrankungen bei Männern diagnostiziert. Es gibt kein Screening oder Früherkennungsprogramm für Männer. Auch tastet der Mann oder sein Arzt die Brust nicht regelmäßig nach Knoten ab. Das Wissen um diese Erkrankung ist sowohl bei Männern als auch zum Teil bei Ärzten eingeschränkt. Von den ersten Symptomen bis zur Diagnose Brustkrebs vergehen so Monate, wodurch der Tumor häufiger als bei Frauen in einem fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert wird.

Es gibt keine großen Studien, um die optimale Therapie, Verträglichkeit und Effektivität verschiedener Medikamente zu überprüfen, wie dies bei Frauen der Fall ist. Die Therapie des Mannes erfolgt analog zur Therapie der Frau ohne auf genderspezifische Besonderheiten Rücksicht nehmen zu können. Männer sind aus Studien größtenteils ausgeschlossen, neue und innovative Therapiekonzepte erhalten sie häufig erst nach der Zulassung.

Aber nicht jeder Knoten in der Brust muss zwingend Brustkrebs sein. Wie bei der Frau gibt es auch beim Mann eine Reihe gutartiger Erkrankungen in der Brust, die keiner weiteren Therapie bedürfen. Wichtig ist, diese feingeweblich zu sichern, um bösartige Erkrankungen nicht zu übersehen.

Lesen Sie hier mehr über die Besonderheiten bei der Behandlung von Männern an den KEM | Kliniken Essen-Mitte.

Informieren Sie sich gern auch im Flyer der Selbsthilfegruppe für Männer.

MALE-Studie für Männer mit Brustkrebs

In unserem Brustzentrum wird die Male-Studie der German Breast Group angeboten:
Die weltweit einzige Studie, die die antihormonelle Therapie von Männern mit Brustkrebs untersucht. Medikamente, die bei der Therapie von Frauen standardisiert im Einsatz sind, werden auf ihre Wirksamkeit und Verträglichkeit beim Mann untersucht. Die MALE-Studie untersucht, wie stark verschiedene antihormonelle Therapien die weiblichen Hormone beim Mann unterdrücken und wie gut diese vertragen wird. Die Therapiedauer in der Studie erfolgt über sechs Monate, die weitere Therapie erfolgt entsprechend der deutschlandweiten Therapieempfehlungen mit Tamoxifen.
Weitere Informationen erhalten Sie im Bereich Studien.

Erblicher Brustkrebs
Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung der Frau. Der Großteil der Erkrankungen tritt sporadisch auf. Etwa 5-10% aller bösartigen Brust- und Eierstockerkrankungen sind auf familiär erbliche Faktoren zurückzuführen. Für Betroffene und Angehörige mit einem erhöhten familiären Risiko für Brust- oder Eierstockkrebs besteht die Möglichkeit einer Blutuntersuchung auf bestimmte Veränderungen im Erbgut (Mutationen), die das Risiko einer solchen Erkrankung erhöhen können. Wird eine entsprechende Veränderung im Erbgut nachgewiesen, ist dies nicht nur für die Betroffene, sondern auch für viele ihrer Familienmitglieder bedeutend.

In unserem Brustzentrum besteht für unsere Patientinnen die Möglichkeit einer humangenetischen Beratung in einer spezialisierten Sprechstunde. Wir kooperieren dabei mit dem Zentrum für familiären Brust- und Eierstockkrebs der Universitätsfrauenklinik Köln. Für eine Terminvereinbarung betroffener Frauen steht Ihnen unsere senologische Ambulanz unter der Rufnummer +49 (0) 201 174 33003 zur Verfügung. Ärztliche Ansprechpartner sind Frau Dr. A. Wolfrum u. Frau Dr. Ch. Dittmer-Grabowski.

Als nicht erkrankte Ratsuchende, in deren Familie gehäuft Brustkrebs und / oder Eierstockkrebs vorkommt, wenden Sie sich bitte an die gynäkologisch-onkologische Ambulanz, Frau L. Unnasch unter der Rufnummer +49 (0) 201 174 34066.

Humangenetische Beratung
Für eine humangenetische Untersuchung kommen Familien in Frage, wenn eines oder mehrere der folgenden Kriterien zutreffen:

  • mindestens 3 Frauen sind an Brustkrebs erkrankt, unabhängig vom Alter
  • mindestens 2 an Brustkrebs erkrankte Frauen, davon 1 mit einem
    Ersterkrankungsalter vor dem 51. Lebensjahr
  • mindestens 1 an Brustkrebs und 1 weitere an Eierstockkrebs erkrankte Frau
  • mindestens 1 an Brust- und Eierstockkrebs erkrankte Frau
  • mindestens 2 an Eierstockkrebs erkrankte Frauen unabhängig vom Alter
  • mindestens 1 an beidseitigem Brustkrebs erkrankte Frau unter 51 Jahren
  • mindestens 1 an einseitigem Brustkrebs erkrankte Frau vor dem 36. Lebensjahr
  • mindestens 1 an Brustkrebs erkrankter Mann und zusätzlich 1 Frau an
    Brust- oder Eierstockkrebs erkrankt

Checkliste der Einschlusskriterien vom Deutschen Konsortium für Familiären Brust- und Eierstockkrebs.

Ablauf der genetischen Beratung

  • Anmeldung zu einer genetischen Beratung
  • Erstellen eines Stammbaums über mindestens drei Generationen, insbesondere der familiären Krebserkrankungen
  • Prüfen der Einschlusskriterien anhand einer Checkliste
  • Gespräch über Erkrankungswahrscheinlichkeiten
  • Gespräch über Möglichkeiten, Grenzen und Aussagekraft von Genuntersuchungen
  • Gespräch über mögliche Empfehlungen insbesondere intensivierter Früherkennungs-untersuchungen, Nachsorgeprogrammen, prophylaktische Operationen oder prädiktive Testung von Angehörigen.
  • Genetische Testung

Notwendige Informationen zur Stammbaumanalyse

  • Verwandtschaftsverhältnis aller an Krebs erkrankter Familienmitglieder
  • Geburtsdaten aller Familienmitglieder (Eltern, Geschwister, Tanten/Onkel, Nichten/Neffen, Großeltern und Enkelkinder)
  • Alter bei Diagnosestellung der Krebserkrankung
  • Art der Krebserkrankung (histologische Untersuchungsbefunde und Arztbriefe) von allen an Krebs erkrankten Familienangehörigen
  • Lebensalter bei Versterben aller an Krebs erkrankten Familienmitgliedern

Hochrisiko-Screening in Kooperation mit der Universitätsklinik Köln
Seit April 2017 besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an der intensivierten Früherkennung bzw. Nachsorge. Dieses risikoadaptierte Programm beinhaltet die Durchführung einer Kernspintomographie, Mammasonographie und Mammographie. Voraussetzung ist eine nachgewiesene BRCA 1 oder 2 Mutation, Mutation in den moderaten Risikogenen oder ein statistisch erhöhtes Brustkrebsrisiko. Dieses Programm wird in Kooperation mit der Universitätsklinik Köln, dem Zentrum familiärer Brust- und Eierstockkrebs und dem Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie angeboten.