An den Evang. Kliniken Essen-Mitte kommt bei Eingriffen an der Nebenniere eine besonders patientenschonende Operationsmethode zum Einsatz, die vor über 20 Jahren von Prof. Dr. med. Dr. h.c. Martin K. Walz, Direktor der Klinik für Chirurgie & Minimal Invasive Chirurgie, entwickelt wurde.  Sie feierte jetzt ein besonderes Jubiläum.
Die sogenannte retroperitoneoskopische Adrenalektomie, mit der inzwischen weltweit Tumore an der Nebenniere entfernt werden. Die Methode hat den Vorteil, dass Patientinnen und Patienten schon wenige Stunden nach dem Eingriff schmerzfrei mobilisiert werden können.

Prof. Walz hat jetzt die 3.000 Operation an der Nebenniere durchgeführt. Patient Luis Ohnemus, 21, aus Freiburg klagte über starke Kopfschmerzen, Bluthochdruck und Unwohlsein. Schon am Abend der halbstündigen Operation in Essen konnte er über den Klinik-Flur joggen. Nach drei Tagen ging es zurück in die Freiburger Heimat. Mit etwa 150 Eingriffen dieser Art im Jahr sind die Evang. Kliniken Essen-Mitte deutschlandweit und europaweit führend, die nächste Klinik in Deutschland kommt auf etwa 80 Eingriffe.

Prof. Walz setzt auf internationale Vernetzung und Expertise. So vermittelt er zum „Tag der Nebenniere“ („Adrenal Day“) sein Know-how und begrüßt zudem regelmäßig internationale Kolleginnen und Kollegen zur Hospitation in Essen. Zuletzt empfing er Besuch aus Italien, den USA, Kasachstan sowie England.

Die BILD hat den 3000. Eingriff von Prof. Walz mit der Kamera begleitet. Sehen Sie sich den Einblick in die Behandlung und die Operation von Luis Ohnemus hier an.

Prof. Dr. med. Dr. h.c. Martin K. Walz & Luis Ohnemus

 

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