Die Zentralapotheke der KEM | Evang. Kliniken Essen-Mitte ist für alle Belange rund um Arzneimittel zuständig. Sie steht Ärztinnen und Ärzten sowie Pflegepersonal beratend zur Seite und sichert durch Einkauf, Logistik und Ausgabe der Arzneimittel die Versorgung der Stationen. Die Herstellung patientenindividueller sowie nicht auf dem Markt erhältlicher Präparate hat in der Apotheke einen hohen Stellenwert.

 

Kontakt
Zentralapotheke
Lars Gubelt, Direktor der Zentralapotheke
Tel.: +49 (0) 201 174 20601
Fax: +49 (0) 201 174 20600
E-Mail: ed.ettim-nesse-nekinilk@ekehtopa

 

Schwerpunkte:

  • Sichere und schnelle Versorgung ambulanter und stationärer Patientinnen und Patienten mit Arzneimitteln, Infusionslösungen, Blut- und Plasmaprodukten und ausgewählten Medizinprodukten
  • Versorgungsumfang umfasst die drei Krankenhäuser der Kliniken Essen-Mitte: Evang. Huyssens-Stiftung Essen-Huttrop, Evang. Krankenhaus Essen-Werden und Evang. Krankenhaus Essen-Steele.
  • Umstellung externer Medikation auf hauseigene Präparate und Minimierung arzneimittelbezogener Probleme durch patientenindividuelle Therapieempfehlungen, Teilnahme an Visiten
  • Arzneimittelinformation und Arzneimittelsicherheit
  • Arzneimittelrecherchen und Beratung der Ärztinnen/Ärzte und Pflegekräfte zur sicheren Anwendung von Arzneimitteln und Medizinprodukten: Auswahl, Dosierung, Applikation, Wirkungen und Nebenwirkungen, Interaktionen, Kompatibilität, Lagerung und Entsorgung
  • Sicherstellung der Arzneimittelversorgung auch bei zunehmenden Lieferengpässen seitens der Hersteller
  • Zentrale Herstellung patientenindividueller applikationsfertiger Zytostatikazubereitungen
  • Herstellung von Studienmedikation
  • Rezeptabrechnung
  • Arzneimittelherstellung: Anfertigungen von Rezepturen und Defekturen, u.a. Kapseln und Tropfen für die Pädiatrie
  • Salben, Cremes, Gele und Lotionen nach individuellen konsiliarischen Hautarztverordnungen
  • Teemischungen für Patienten, die naturheilkundlich behandelt werden
  • Dekokte und Handbäder aus chinesischen Kräutern nach TCM (Traditioneller Chinesischer Medizin)
  • Regelmäßige Stationsbegehungen zur Kontrolle der Arzneimittelvorräte und Sicherstellung der sachgerechten Lagerung in allen versorgten Kliniken
  • Analytische Eingangsprüfung der Rohstoffe und Endkontrolle aller in der Apotheke hergestellten Arzneimittel
  • Regelmäßige Überprüfung von Fertigarzneimitteln
  • Pharmakoökonomie: Arzneimittelverbrauchsstatistiken, Kostenanalysen, Budgetberatung
  • Qualitätssicherung und Dokumentation
  • Bearbeitung und Weiterleitung dringender Arzneimittelmeldungen und Rote-Hand-Briefen
  • Zentrale Chargendokumentation von Blutprodukten nach Transfusionsgesetz
  • Aktive Mitarbeit in der Arzneimittel-, Transfusions- und Hygienekommission, im Arbeitsschutzausschuss und im CIRS-Meldekreis
  • Aus-, Fort- und Weiterbildung:
  • Arzneimittelrücknahme und ordnungsgemäße Entsorgung verfallener Medikamente

Das Team der Zentralapotheke sorgt dafür, dass alle Krankenhäuser stets ausreichend und rechtzeitig mit den richtigen Medikamenten versorgt sind. Etwa 3000 Präparate sind in Absprache mit den Ärztinnen/Ärzten der einzelnen Fachabteilungen ständig verfügbar. Dabei spielen neben Fertigarzneimitteln auch selbst hergestellte Zubereitungen eine große Rolle, vor allem bei der Krebstherapie, bei Hauterkrankungen sowie in der Kinder- und Naturheilkunde.

 

Ausstattung:

  • Arzneimittellager mit etwa 3000 Präparaten, dazu gehören auch phytochemische und homöopathische Heilmittel
  • Zytostatikalabor mit 2 Laminar-flow-Werkbänken
  • Heilkräuter einschließlich chinesischer Heilkräuter
  • Bibliothek mit umfangreicher Fachliteratur, Datenbanken und Software
  • Galenisches Labor für die Herstellung von Arzneimitteln
  • Zahlreiche Ausgangsstoffe zur Herstellung individueller Rezepturen
  • Analytisches Labor mit UV/VIS-Spektrometer, IR-Spektrometer und HPLC-Gerät